Aus Michael Winklers Pranger vom 8.1.2014:
Plündert den Staat!
Laut dem deutschen Beamtenbund fehlen 700.000 Beamte,
da der Nachwuchs ausbleibt. Im deutschen Kaiserreich, bei dem alle
Bahn- und Postbediensteten selbstverständlich Beamte waren, gab es
500.000 Beamte. Das hat vollkommen ausgereicht, um ein größeres
Staatsgebiet und auf der Welt verteilte Kolonien ordentlich zu
verwalten, ganz ohne Computer und moderne Kommunikationsmittel, ohne
Flugverbindungen und Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnen. Heute benötigt
die BRD 5.500.000 Beamte, und wenn man die Zahlen des Beamtenbundes
hinzurechnet, sogar 6.200.000. Hinzu kommen noch die nicht-verbeamteten
Angestellten im öffentlichen Dienst. Wozu brauchen wir bei all der
modernen Technik die zwanzigfache Anzahl an Bediensteten wie im
Kaiserreich?
Da gibt es die Untersuchungen des Engländers
Parkinson, der herausgefunden hat, daß der Wasserkopf in jeglicher
Verwaltung unaufhörlich wächst, bis er groß genug geworden ist, um alles
zu zerquetschen, was er eigentlich erhalten soll. Jede neue
Beamtenstelle schafft sich die Arbeit selbst, um ihre eigene
Notwendigkeit zu beweisen. Beamte werden damit zu Sand im Getriebe, der
Blockaden erzeugt, zu deren Beseitigung neue Beamte eingestellt werden
müssen. In diesem Sektor werden Gehälter auch dafür bezahlt, um dem
Staat neue Kosten aufzubürden. Der untätige Beamte ist noch am
billigsten, kostet er doch nur sein Gehalt und später seine Pension. Der
aktive Beamte, der seine Mitbürger durch neue Formulare und
Vorschriften belästigt, der überflüssige Formulare auswertet und Bau-
oder sonstige Maßnahmen veranlaßt, kostet dagegen deutlich mehr.
Eine weitere Besonderheit sind die vollkommen
überflüssigen, jedoch überaus störenden Beamten, die Gender-, Frauen-,
Gleichstellungs-, Integrations- und Ausländer-Beauftragten. Damit werden
lebensuntüchtige Parteifreundinnen mit scheinbar wichtigen Posten
beglückt, auf denen sie, ihrer eigenen Wichtigkeit bewußt,
nebensächliche Aufgaben erfüllen, die kein Mensch wirklich braucht.
Geschickte Vorgesetzte lassen diese Herrschaften ins Leere laufen,
Volldemokraten werten die tolldreisten Nervensägen zu echten Schädlingen
auf.
Geld, das Sie dem Staat abnehmen, ist Geld, das nicht
mehr zur Verfügung steht, um die Gehälter und Pensionen der Beamten
sowie jene Schäden zu bezahlen, welche diese Beamten anrichten.
Wednesday, January 8, 2014
Saturday, December 28, 2013
Warum Planwirtschaft nicht funktioniert
János Kornai Der Verräter des Sozialismus
János Kornai war der erste Ökonom im
Osten, der die Planwirtschaft kritisierte. Dafür wurde er von den
Kommunisten gehasst – und hat doch ihr Denken tief beeinflusst.
Friday, December 27, 2013
Der Zweite Weltkrieg - eine historische Revision
auf YouTube
zur Vorgeschichte des 2.WK:
zur Vorgeschichte des 2.WK:
- Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof:
"Der lange Weg zum 2. WK" (Polen 1939) - Dr. Stefan Scheil:
"Am Ende war Barbarossa" (Sowjetunion 1941) - Dr. Walter Post:
"Die Hintertür zum Kriege" (Pearl Harbor 1941)
Tuesday, December 24, 2013
Luciano di Creszenco: Geschichte der griechischen Philosophie
gelesen von Sven Götz (auf YouTube)
I/II - Einleitung
III/IV - Die Vorsokratiker - Kapitel 1: Die 7 Weisen
I/II - Einleitung
III/IV - Die Vorsokratiker - Kapitel 1: Die 7 Weisen
- Inschrift am Orakel von Delphi von Bias von Priene (590-530 v.Chr.): Die Meisten sind schlecht!
- um 1.000 v.Chr. von Festlandsgriechen und/oder den geflohenen Bürgern des gerade zerstörten Troja gegründet.
- Wasser
- Schöpfer der ersten Weltkarte
- Schüler des Thales
- Apeiron als Urstoff
- Luft
- Der letzte milesische Philosoph
Demokratien der Welt stehen am Abgrund
von Wolfgang J. Koschnick
auf Telepolis am 19.12.2013
Die entwickelten Demokratien in aller Welt - von den USA über Europa bis Japan - stehen vor dem gleichen Elend: Zwischen den Völkern und ihren Politikern ist ein tiefer Graben der Entfremdung aufgerissen, die Prozesse der politischen Willensbildung sind völlig erstarrt, die Menschen haben kein Vertrauen mehr in das politische System, in den Parlamenten und den politischen Parteien herrschen Hierarchien, es geht nicht mehr demokratisch zu, die Volksvertretungen nicken Regierungsentscheidungen nur noch ab, wichtige Entscheidungen werden in Hinterstuben getroffen, die politischen Institutionen sind handlungsunfähig, die Politiker taugen nichts, und der Staat ist bis über die Ohren verschuldet.
Es mehren sich die Zweifel, ob die herrschenden Demokratien überhaupt noch handlungsfähig sind; denn die eigentliche Krise ist die Krise der repräsentativen Demokratie. Die strukturellen Schwächen dieses Ordnungssystems treten heute so krass hervor wie nie zuvor. Eine erfolgreiche Krisenbewältigung würde einen radikalen Politikwandel erfordern. Das jedoch können auf Wahlerfolge und Machterhalt fixierte, kurzsichtig orientierte politische Parteien systembedingt kaum leisten.
...
auf Telepolis am 19.12.2013
Die entwickelten Demokratien in aller Welt - von den USA über Europa bis Japan - stehen vor dem gleichen Elend: Zwischen den Völkern und ihren Politikern ist ein tiefer Graben der Entfremdung aufgerissen, die Prozesse der politischen Willensbildung sind völlig erstarrt, die Menschen haben kein Vertrauen mehr in das politische System, in den Parlamenten und den politischen Parteien herrschen Hierarchien, es geht nicht mehr demokratisch zu, die Volksvertretungen nicken Regierungsentscheidungen nur noch ab, wichtige Entscheidungen werden in Hinterstuben getroffen, die politischen Institutionen sind handlungsunfähig, die Politiker taugen nichts, und der Staat ist bis über die Ohren verschuldet.
Die politische Krise ist die Folge einer strukturellen
Reformunfähigkeit der Institutionen und ihrer Politiker, einer
wachsenden Kluft zwischen den Bürgern und Regierungen, zwischen Wählern
und Volksvertretern, zwischen Gesellschaft und Staat. Als Regierungsform
stoßen die Demokratien an ihre Grenzen, weil sie nicht mehr leisten,
wozu sie da sind: die Interessen aller zu wahren und ihren Völkern ein
gutes Leben zu ermöglichen. Sie dienen nicht mehr dem Gemeinwohl,
sondern nur noch den Interessen einzelner Gruppen.
Es mehren sich die Zweifel, ob die herrschenden Demokratien überhaupt noch handlungsfähig sind; denn die eigentliche Krise ist die Krise der repräsentativen Demokratie. Die strukturellen Schwächen dieses Ordnungssystems treten heute so krass hervor wie nie zuvor. Eine erfolgreiche Krisenbewältigung würde einen radikalen Politikwandel erfordern. Das jedoch können auf Wahlerfolge und Machterhalt fixierte, kurzsichtig orientierte politische Parteien systembedingt kaum leisten.
...
Friday, December 6, 2013
Weniger aber stärkere Krisen durch zunehmenden Staatsdirigismus
Mit Zunahme dirigistischer Staatseingriffe werden die normalen, der Marktwirtschaft inherenten Krisen unterbunden. Das Resultat sind zwar weniger Krisen, die aber, durch die damit verbundene Blasenbildung, immer schwerer ausfallen.
Saturday, November 23, 2013
Wilhelm Reich
Versucht man die Struktur der Menschen allein zu
ändern, so widerstrebt die Gesellschaft.
Versucht man die Gesellschaft allein zu ändern, so widerstreben die Menschen.
Das zeigt, dass keines für sich allein geändert werden kann.
Versucht man die Gesellschaft allein zu ändern, so widerstreben die Menschen.
Das zeigt, dass keines für sich allein geändert werden kann.
Wilhelm Reich
Reichs Orgonomie zeigt empirisch, dass die
Menschenmassen weder gut noch schlecht sind, sondern infolge
jahrtausendealter sozialer und erzieherischer Verunstaltung chronisch
biologisch versteift und freiheitsunfähig geworden sind; sie sind nicht
imstande, das friedliche Zusammenleben einzurichten.
- Idealisierung der Massen ("Die Menschen sind durch Aufklärung zu allem fähig") oder
- moralische Verurteilung der Massen ("Die Menschen sind dumm") oder
- Resignation ("So sind die Menschen halt; da kann man halt nix machen; die da Oben werden es schon richten")
Daraus folgen nach Reich zwei Aufgaben:
- Die Herausarbeitung und Klarstellung der Formen, in denen sich die Freiheitsunfähigkeit der Menschen äußert.
- Die Herausarbeitung der ärztlichen, pädagogischen und sozialen Werkzeuge, die Freiheitsfähigkeit immer gründlicher und umfassender herzustellen.
Subscribe to:
Posts (Atom)
