Saturday, November 30, 2019
Sunday, November 10, 2019
Friday, October 18, 2019
Roland Baader - Das Kapital am Pranger
Stellen wir einmal Deutschland vor diesen Hintergrund und betrachten es
„mit kapitalistischen Augen“. Wir erkennen ein Land mit einem
staatlichen (sprich: sozialistischen) Rentensystem, mit einem
staatlichen Gesundheitssystem, einem staatlichen Bildungswesen, mit
staatlich und gewerkschaftlich gefesselten Arbeitsmärkten, einem
konfiskatorischen Steuersystem, einer Staatsquote am Sozialprodukt von
50 %, mit einem erheblich regulierten Agrarsektor und einer in ein
kompliziertes Geflecht zwischen Markt und Staat eingebundenen
Energiewirtschaft, mit mindestens Hunderttausend Betrieben in
„kommunalem Eigentum“ (= Camouflage-Wort für Verstaatlichung) und einem
staatlichen Papiergeldmonopol, ja sogar mit einem Staatsfernsehen samt
Zwangsgebühren.
Wir erkennen ein Land, in dem fast 40 % der Bevölkerung ganz oder
überwiegend von Staatsleistungen lebt und in welchem das gesamte Leben
der Bürger von staatlichen Regelungen überwuchert ist.
Wer diesen 80%-Sozialismus als Kapitalismus bezeichnet, muß mit ideologischer Blindheit geschlagen sein. Und wer gar von Turbo- oder Raubtierkapitalismus redet, den muß der Verstand ganz verlassen haben (oder die panische Angst vor dem Machtverlust zu verbalen Veitstänzen getrieben haben). Wir haben es also bei dem, was hierzulande (und auch in anderen Ländern) als Kapitalismus bezeichnet wird, in Wirklichkeit mit einem staatsverkrüppelten Rumpfkapitalismus und mit einem vom Sozialismus durchseuchten Schein-Kapitalismus zu tun. Walter Eucken, der Vater des (echten) Neoliberalismus, hat schon in den 50er Jahren von einem „staatlich versumpftem Kapitalismus“ gesprochen und die permanente Gleichsetzung dieser Karikatur mit „dem Kapitalismus“ als die wirksamste Waffe der Antikapitalisten ausgemacht. Man sollte das deutsche Modell also realistischer als Sozialismus mit kapitalistischem Hilfsmotor bezeichnen. Erstaunlicherweise vollbringt dieser Hilfsmotor seit mindestens sechzig Jahren das Kunststück, den sozialistischen Schrottkarren voranzutreiben. Erst jetzt scheint ihm vom Übergewicht des maroden Gefährts allmählich die Puste auszugehen. (…)
„Das Wachstum des Wohlfahrtsstaates wird mit der Anhäufung öffentlicher Schulden bezahlt. Diese Verschuldung hat Ausmaße angenommen, wie sie ohne fiat-money-Inflation undenkbar wäre.
(Roland Baader, „Das Kapital am Pranger – Ein Kompass durch den politischen Begriffsnebel“ von 2005, Seite 56 u. 57.)
Wer diesen 80%-Sozialismus als Kapitalismus bezeichnet, muß mit ideologischer Blindheit geschlagen sein. Und wer gar von Turbo- oder Raubtierkapitalismus redet, den muß der Verstand ganz verlassen haben (oder die panische Angst vor dem Machtverlust zu verbalen Veitstänzen getrieben haben). Wir haben es also bei dem, was hierzulande (und auch in anderen Ländern) als Kapitalismus bezeichnet wird, in Wirklichkeit mit einem staatsverkrüppelten Rumpfkapitalismus und mit einem vom Sozialismus durchseuchten Schein-Kapitalismus zu tun. Walter Eucken, der Vater des (echten) Neoliberalismus, hat schon in den 50er Jahren von einem „staatlich versumpftem Kapitalismus“ gesprochen und die permanente Gleichsetzung dieser Karikatur mit „dem Kapitalismus“ als die wirksamste Waffe der Antikapitalisten ausgemacht. Man sollte das deutsche Modell also realistischer als Sozialismus mit kapitalistischem Hilfsmotor bezeichnen. Erstaunlicherweise vollbringt dieser Hilfsmotor seit mindestens sechzig Jahren das Kunststück, den sozialistischen Schrottkarren voranzutreiben. Erst jetzt scheint ihm vom Übergewicht des maroden Gefährts allmählich die Puste auszugehen. (…)
„Das Wachstum des Wohlfahrtsstaates wird mit der Anhäufung öffentlicher Schulden bezahlt. Diese Verschuldung hat Ausmaße angenommen, wie sie ohne fiat-money-Inflation undenkbar wäre.
(Roland Baader, „Das Kapital am Pranger – Ein Kompass durch den politischen Begriffsnebel“ von 2005, Seite 56 u. 57.)
Thursday, October 10, 2019
Titus Gebel: Freie Privatstädte
Titus Gebel: Freie Privatstädte
Buch dazu: Titus Gebel: Freie Privatstädte. Mehr Wettbewerb im wichtigsten Markt der Welt https://amzn.to/2N89gTF
1. Projekt, Oct 2019 bereits im fortgeschrittenen Stadium: Insel Roatán (Honduras) in der Karibik
https://www.google.com/maps/place/Roat%C3%A1n/@16.3700402,-86.4601383,11z/data=!4m5!3m4!1s0x8f69fae8f868de79:0x9e1728eac5dca080!8m2!3d16.3297608!4d-86.5299673
Tuesday, October 8, 2019
Wednesday, September 25, 2019
Erster Weltkrieg: Deutschland begleicht letzte Schulden (2010)
Erster Weltkrieg: Deutschland begleicht letzte Schulden (2010)
92 Jahre ist der Erste Weltkrieg vorbei. Doch erst an diesem Wochenende zahlt die Bundesrepublik ihre verbliebenen Schulden aus dieser Zeit komplett zurück. Wie kommt's?
Spiegel 01.10.2010
92 Jahre ist der Erste Weltkrieg vorbei. Doch erst an diesem Wochenende zahlt die Bundesrepublik ihre verbliebenen Schulden aus dieser Zeit komplett zurück. Wie kommt's?
Spiegel 01.10.2010
Tuesday, September 10, 2019
Stanford Professor widerlegt CO2-Theorie - Medien schweigen
Titel der Arbeit: „Propagation of Error and Reliability of Global Air Temperature Projection”
Die komplette Dokumentation des über sechs Jahre dauernden Versuchs, sein Paper veröffentlicht zu bekommen, hat Prof. Patrick Frank hier veröffentlicht.
Zusammenfassung der Studie:
- Klimawandelmodelle können die Erdtemperatur nicht vorhersagen.
- Alle Berechnungen der Temperaturentwicklung sind falsch.
- Alle Aussagen, die über den Einfluss von CO2 auf das Klima gemacht werden, sind damit bedeutungslos.
- Ein Effekt von CO2 auf das Klima könnte selbst dann, wenn es ihn gäbe, nicht nachgewiesen werden.
- Schon der Fehler in der Modellierung der langwellen Strahlung, die von Wolken auf die Erde reflektiert wird, ist um das 114fache größer als der Effekt den CO2 auf das Klima haben soll.
Mehr: https://sciencefiles.org
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